Aktuell

Continental Cup in Villach

Die Wochenend-Wettkämpfe im österreichischen Villach brachten Borek den 22. Platz (93m, 86,5m) und den 25. Platz (91m, 86,5m). In der Zwischenzeit dominiert der Slowene Robert Kranjec souverän die Wettkämpfe des Continental Cups. Er gewann 4 von 5 Wettbewerben. Kontinuierlich gehört Borek der 30.-31. Platz.

12.07.2009

Continental Cup in Slowenien

82 Teilnehmer nahmen am Eröffnungswettkampf im slowenischen Velenje teil und so begann der Kampf um die ersten Punkte der Saison. Nach dem ersten Durchgang teilte sich Borek den 24.-25. Platz mit Kamil Stoch aus Polen und Julian Musiol aus Deutschland. Danach zog das Wettkampfgeschehen am folgenden Wochenende weiter nach Kranj zur HS 109-Schanze. Am Samstag erreichte Borek den 24. Platz für Sprünge von 97,5m und 101,5m und so verdiente er sich die gewünschten Punkte auf der Rangliste des Continental Cups. Mit dem Wettkampf vom Sonntag war Borek nicht zufrieden. Ein Sprung von 100m nach dem ersten Durchgang warf ihn zurück auf den 34. Platz.

07.07.2009

Die ersten Wettbewerbe des Continental Cups

Am Donnerstag bricht Borek zu den ersten Wettkämpfen des Sommers im slowenischen Velenje auf, zusammen mit seinen Teamkollegen Martin Cikl, Lukas Hlava, Cestmir Kozisk, Jakub Janda und Ondrej Vaculik unter der Leitung ihres neuen Trainers David Jiroutek. Es werden 81 Skispringer zum Wettbewerb antreten. Die erste Wertungsdurchgang wird am Freitag, den 3. Juli um 21:30h eröffnet. Nach den Wettkämpfen in Velenje macht Borek einen kurzen Urlaub in Kroatien und auf dem Weg nach Hause wird er an den Wettkämpfen im österreichischen Villach teilnehmen. Viel Glück, Borek !!!

Das Gespräch mit Borek nach Beendung der Sommersaison 2006/2007
Borek, wie schätzst Du die Sommervorbereitung ein?
Ich denke, dass die Krise in meinen Leistungen auf Sprungschanze in der äu?erst ungünstigen Zeit kam - das bedeutet in der Zeit aller wichtigen Sommerwettkämpfe. Trainings au?er der Sprungschanze waren aber qualitätsvoll, deshalb glaube ich, dass die steigende Leistungsfähigkeit auf den Sprungschanzen der richtige Schritt in Wintersaison sein wird!

Worin steht der Unterschied zwischen Trainings von Richard Schallert und Vasil Bajc?
Letztes Jahr war ich ein Mitglied von der Repräsentationsmannschaft "B", mein Trainer war also vor allem Jakub Jiroutek und mit Vasja traf ich mich meistens bei den Wettkämpfen, deshalb möchte ich nicht einigen Unterschied zwischen Vasja und Richie einschätzen. Ich denke aber, dass die gegenwärtige "Österreicher Vorbereitung" vor allem auf Trainingsqualität, Koordinierung, Kraftentwicklung und Sprungtechnik konzentriert ist.

Vor ein paar Tage kamst Du vom Trainigsquartier in Zakopaný zurück - wie war es dort?
Die Sprungschanze in Zakopaný gehört zu meinen beliebten, ich kehre also immer in Zakopaný sehr gerne zurück! Dazu hatten wir diesmal ein schönes Herbstwetter und Trainings an der gro?en Sprungschanze waren qualitätsvoll.

In ein paar Wochen beginnt Welt- und Continentalcup, worauf wirst Du dich bis dahin am meisten konzentrieren?
Zur Zeit konzentriere ich mich vor allem auf richtige Absto?technik, Körpergewichtsminderung und widme mehr Zeit Stretching.

Die Anfangswettkampf des Continentalcups beginnt in Harrachov, eine Woche später findet in Harrachov Weltcup statt. Wie freust Du dich auf den Heimwettkampf?
Ich finde es toll, dass wir die ersten zwei Wochenenden im Dezember auf den Heimsprungschanzen kämpfen können. Auf beide Cups freue ich mich sehr!

Kämpfst Du lieber in Harrachov, wo Du ein bisschen verbunden durch Deine Heimfans werden kannst, aber anderseit kennst Du perfekt die Sprungschanze her, oder hast Du lieber den Wettkampf im Ausland?
Der Heimwettkampf bedeutet immer für den Sportler eine grö?ere Motivation, weil er heim die besten Leistungen erreichen will! Dieses Gefühl kann einigerma?en ein bisschen verbunden, aber es ist bestimmt ein ungewöhnliches Erlebnis, Tschechische Republik im Heimmilieu zu representieren, als im Rest der Saison im Ausland.

Was würdest Du dir am meisten auf dem Wettkampf in Harrachov wünschen?
Ich werde nicht an ein konretes Ergebnis denken, es würde automatisch mit den guten Sprüngen während des Wettkampfs kommen.

Vielen Dank, Borek, für das Interview und ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg!
Borek, wie alt warst du, wenn du zum erstenmal auf Ski getreten hast?
Im Jablonec am Staudamm und ich war 1 Jahr alt. Mein Vater war damals nervös, dass ich es nie lerne.

Wie alt warst du, wenn du zum erstenmal aus der Schanze gesprugen bist und wieviel Meter bist du gesprungen?
Das erste Training - September 1988 und ich bin 7 Meter gesprungen.

Deine erste Disziplin, die du begonnenn hast waren die Skispringen oder hast du damals auch zwischen anderem Sport entschieden?
In der ersten Klasse habe ich Bikros, Schwimmen und Fussball versucht. Fussball hat mir sehr Spass gemacht, aber dann hat mir mein Vater das Skipringen-Training gezeigt-ich bin gesprungen und es ist entschieden worden.

Wo war dein erster Trainer?
Franti¹ek Zeman usw. - wir hatten viele Trainer, die sich um uns gekümmert haben, aber für mich war der beste mein Vater, der mich sehr lange trainiert hat und daran erinnere ich am liebsten.

Wo ist dein Skispringen-Vorbild, bzw. das Sportvorbild? (ich glaube jemanden aus anderer Disziplin)
In Skirpringen sind das eindeutig Pavel Ploc und Espen Bredesen. Sonst die Sportler, die den Erfolg und Charisma zusammenbringen können - z.B. Jan ®elezný, Roman ©eberle, Wayne Greatzky, Lance Armstrong.

Wann hast du im Weltcup debütiert?
Der erste Weltcup waren die Skiflüge in Harrachov im Jahre 2001

Was möchtest du als Sportler erreichen?
Dass die Jahren, die ich auf der Sprungschanze verbracht habe, waren nicht zwecklos und jemand manchmal errinnert, wer ich war.

Was dich nicht umbringt, das stärkt dich?
Damit richte ich mich wie im persönlichen Leben, so im sportlichen Leben (die Erfolglosigkeit = die Motivaton zu weiterer Arbeit, auch wenn manchmal sehr schwierig ist, es zu wissen).